Michael Kaltenecker – Listenplatz 14

An Neuried gefällt mir insbesondere die lebendige Vereinskultur und das gute Miteinander von Jung und Alt. Seit ich vor über 25 Jahren als alter Würmtaler nach Neuried gezogen bin, hat sich vieles in Neuried verändert, aber der dörfliche Charakter ist zum großen Teil erhalten geblieben.

Diesen Charakter zu bewahren, aber gleichzeitig zu wachsen und zukunftsorientiert (in 10 -20 Jahres Schritten) zu denken, sind die großen Herausforderungen.

So werden die Anforderungen in sozialer, ökologischer und ökonomischer Hinsicht weiter wachsen. Zur Finanzierung all dieser Herausforderungen die Einnahmen aus dem Gewerbe von entscheidender Relevanz. Um Gewerbe gezielt und ortsgerecht anzusiedeln und nicht am Markt vorbei zu operieren, muss der Bedarf detailliert und vorausdenkend analysiert werden.

In enger Partnerschaft mit dem Wirtschaftsclub Neuried und der Gemeinde wird eine Umfrage initiiert und auf dieser Basis die Anforderungen definiert und mit den örtlichen Voraussetzungen abgeglichen. Mit den erhobenen Daten und dem Abgleich werden zukunftsorientierte Maßnahmen ergriffen und umgesetzt.

Ein zweites Thema welches mich auch beruflich intensiv beschäftigt, ist die Barrierefreiheit. Was bedeutet Barrierefreiheit und Inklusion? Ist es schon Barrierfreiheit, wenn man rollstuhlgerecht die Straße überqueren kann – dies ist sicher ein wichtiger Bestandteil, aber welche öffentlichen und privaten Zugänge müssen barrierefrei werden und wie können wir barrierefreies Wohnen fördern und umsetzen? Und was bedeutet Inklusion in dem Zusammenhang? Welche Projekte sollten initiiert werden um irgendwann nicht mehr von Inklusion sprechen zu müssen? Wie kann die Gemeinde Gewerbetreibende unterstützen um Menschen mit Behinderung vollwertig in die Arbeitswelt zu integrieren?

Auch aufgrund der demografischen Entwicklung der Bevölkerung ist dies ein Thema, welches stark in den Vordergrund rücken muss.