Tobias Kuner

Neuried ist 2002 zu meiner bayerischen Heimat geworden. Seitdem liebe ich diesen Ort. Das erklärt auch mein ehrenamtliches Engagement hier. An exponierter Stelle habe ich gerade erst das Jubiläumsjahr zum 825. Geburtstag mitgestaltet. Neuried ist mehr als Schlafstadt am Rande Münchens. Neuried ist dank seiner vielen Vereine „Dorf“ geblieben: Wir haben trotz rasantem Bevölkerungszuwachs nach wie vor ein „Dorffest“ und einen „Dorflauf“. Es gibt das Miteinander, fast schon ein „Mia san mia“, das Neuried deutlich von den unseren Nachbarorten unterscheidet.

Doch die Gefahr des Scheiterns lauert in der Gefahr des „Sich-Zurück-Lehnens“. Daher habe ich zusammen mit sechs weiteren Gleichdenkenden 2013 das BZN gegründet und 2014 in den Wahlkampf geführt. Als „die entscheidende Kraft“ hat sich das BZN dort nun etabliert. Seitdem freue ich mich über zahlreiche Veränderungen.

Die Themen „Mehrzweckhalle“ und „Hettlage“ sind endlich vom Tisch. Die Einnahmen bei der Gewerbesteuer sind auf über fünf Millionen Euro gestiegen. Der Radweg durch den Wald nach Gauting kommt. Und: Im Gemeinderat reden sie wieder miteinander statt übereinander.

Um weiter auf der Erfolgsspur zu bleiben, rege ich an, sich in der Gemeinde-Verwaltung professionell mit dem Thema „öffentliche Förderungen“ auseinander zu setzen. Ich kenne das aus meiner Geburtsstadt Rheinfelden, wo viele lokale Projekte mit EU-Mitteln oder aus Fördertöpfen von Bund und Land gestemmt wurden. Was am Hochrhein geht, muss auch im Landkreis München funktionieren. Es muss sich nur hauptamtlich jemand darum kümmern. Und dann können wir die Gemeinde-Kasse spürbar entlasten.

In meiner Freizeit bin ich gern in unserem Wäldern unterwegs. Mit dem Pferd, beim Joggen, beim Radfahren. Mein Ausreit-Gebiet ist der Forstenrieder Park. Diesen wie auch den Forst Kasten möchte ich als Naherholungsgebiet und überregionalen Klimastabilisator erhalten. Ich bin gewiß kein Öko-Freak – aber meine bayerische Heimat liegt mir halt am Herzen.